Der Horrorfilm von der Auftaktveranstaltung unserer Verkehrsicherheitskampagne, ist jetzt auf You Tube zu sehen.
Neue StVO 2013
Am 1. April tritt die neue Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft. Die StVO 2013 bringt Verbesserungen für Radfahrer. So wird die Anlage von Fahrradstraßen erleichtert und Ampeln für die Fahrbahn gelten zukünftig auch für Radfahrer. Der ADFC-Bundesverband hat die wichtigsten Änderungen für Radfahrer in einem PDF-Dokument zusammengefasst.
Die Downloads und weitere Infos zur StVO 2013 gibt es hier: www.adfc.de/stvo.
Bußgeldkatalog 2013
Zum 1. April tritt auch der neue Bußgeldkatalog mit erhöhten Verwarnungsgeldern im Radverkehr in Kraft. Auf www.adfc.de/bussgeldkatalog gibt es die aktualisierte Tabelle mit den erhöhten Verwarnungsgeldern für Radfahrer. Die Bußgelder ab 40 Euro waren bereits 2009 angehoben worden und bleiben unverändert. Auch der Bußgeldkatalog für Radfahrer steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.
In einer Landespressekonferenz wurde am 15. März 2013 in Kiel der Verkehrssicherheitsbericht 2012 der Landespolizei Schleswig-Holstein von Innenminister Andreas Breitner vorgestellt und von Landespolizeidirektor Burkhard Hamm erläutert.
Schwerpunkt war die Betrachtung der Situation des Radverkehrs im Lande und die Möglichkeiten, die Unfallzahlen in diesem Segment zu senken. Der gesamte Bericht ist hier zu finden
Der Beitrag dazu bei N3 im Schleswig-Holstein-Magazin hier.
Nachfolgend das Statement des ADFC-SH auf der Pressekonferenz:
ADFC-Fahrradklimatest 2012 - Vorstellung der Ergebnisse aus Schleswig-Holstein
Die Notwendigkeit eines Umbaus des Mobilitätsverhaltens zu ressourcenschonenden Praktiken wird von niemandem mehr in Frage gestellt. Durch eine Erhöhung des Radverkehrsanteils am Verkehrsgeschehen sind hierbei relativ schnell und kostengünstig Erfolge generierbar. Auf der Fachtagung Radverkehr im Herbst des vergangenen Jahres gab Verkehrsminister Reinhard Meyer das Ziel vor, Schleswig-Holstein zum „Fahrradland Nummer 1“ in Deutschland machen zu wollen.
Die Ergebnisse des ADFC-Fahradklimatests sind eine gute Grundlage für eine Bestandsaufnahme und für einen Vergleich mit anderen Bundesländern.
Unter den 332 Städten in der Testwertung sind 18 Städte aus Schleswig-Holstein.
Kiel und Lübeck fallen in der Großstadt-Kategorie „über 200.000 Einwohner“ und schneiden auffallend unterschiedlich ab. Während die Landeshauptstadt eine respektable Position 4 im Ergebnis der bewerteten 38 Städte erreicht landet die Hansestadt Lübeck auf Platz 25. Einige Details: Bis auf die Frage „Häufigkeit Fahrraddiebstahl“ gibt es in Kiel gegenüber dem Mittelwert aller 80 Großstäde positivere Ergebnisse, ein Spitzenwert wird beim Thema „Abstellanlagen“ erreicht. Für Lübeck ist erwähnenswert, dass trotz eines unter dem Mittelwert liegenden Gesamtergebnisses der Stellenwert des Radverkehrs höher als im Durchschnitt bundesdeutscher Großstädte gesehen wird. Wenn „Komfort beim Radfahren“ und „Infrastruktur des Radverkehrsnetzes“ die auffälligsten Abweichungen zum Negativen sind so zeigt dies deutlich den Handlungsbedarf.
Den Stellenwert des Fahrrads in den Klein- und Mittelstädten Schleswig-Holsteins machen die 16 teilnehmenden Kommunen unter 100.000 Einwohner deutlich. Darunter gibt es auch einen Bundessieger: Mit 170 Interviews haben 2,2 Prozent der Einwohner von Kellinghusen teilgenommen, damit prozentual mehr als in jeder anderen Stadt. Kellinghusen ist mit einem Index von 3,32 auch an erster Stelle in der „Landeswertung“. Allerdings kaum ein Grund, um in Jubel auszubrechen: Bundesweit reicht das keineswegs für einen Spitzenplatz. Es ist bei 252 Teilnehmern Rang 42.
Besser als der Durchschnittsindex in Deutschland (3,72) werden in Schleswig-Holstein außerdem Getttorf, Eckernförde, Ammersbek und Norderstedt beurteilt. 11 Städte schneiden schlechter ab.
Bis zum Fahrradland Nummer 1 ist in Schleswig-Holstein noch einiges zu tun. Der ADFC bietet seine Mithilfe an – denn das Potential dafür ist vorhanden: Das Land zwischen den Meeren bietet nahezu ideale Voraussetzungen für den Fahrradverkehr. Gleichermaßen in den Städten oder im ländlichen Raum, für die intelligente Mobilität im Alltag und in der Freizeit.
Heinz-Jürgen Heidemann ADFC Schleswig-Holstein e.V. Landesvorsitzender
Carsten Kramer im Sonntagsinterview der Lübecker Nachrichten
Der Vorsitzende des ADFC Kreisverbands Lübeck spricht im Sonntagsinterview der Lübecker Nachrichten vom 27. Januar über spitzes Streugut auf Radwegen, die Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr und einiges mehr.
Interview mit dem neuen Landesgeschäftsführer Carsten Massau
Radfahren als optimale Fortbewegungsart des Homo Sapiens: Carsten Massau ist seit Oktober 2012 Geschäftsführer des ADFC Landesverbands Schleswig-Holstein.
Um ihn Mitgliedern und Interessierten vorzustellen, stellte ihm die Redaktion der PETT MAN SÜLM eine Reihe von Fragen zu seiner Arbeit im Verband, seinen verkehrspolitischen Vorstellungen, seiner Einstellung zum Radfahren und vielem mehr.
ADFC Lübeck und StattAuto eröffnen neues Mobilitätscenter
Der ADFC Kreisverband Lübeck und StattAuto haben am Samstag vor dem 1. Advent ihr neues Mobilitätscenter eröffnet. Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) begrüßte die rund 100 Gäste und beglückwünschte den ADFC und StattAuto zur gemeinsamen neuen Beratungsstelle in Sachen Mobilität. Der Popchor "Micando" und das Improvisationstheater "Instant SL" sorgten für kurzweilige Unterhaltung.
Der ADFC und StattAuto verfolgen gemeinsam das Ziel, Radfahren in Lübeck noch attraktiver zu machen und den Anteil des Radverkehrs 2020 von derzeit 17% auf 25% zu steigern. Dies kann insbesondere dann gelingen, wenn mehr Menschen mit dem Fahrrad bzw. mit Bus und Bahn zur Arbeit pendeln. In Kombination mit CarSharing wird das eigene Auto so entbehrlich. Hierfür müssen die Angebote noch besser vernetzt und aufeinander abgestimmt werden. So sollte es an allen größeren Haltestellen von Bus und Bahn genügend sichere Fahrradabstellmöglichkeiten geben, ebenso wie SattAuto-Stellplätze.
Für das Frühjahr plant StattAuto die Eröffnung von vier zusätzlichen CarSharing Stationen.