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Heinz-Jürgen Heidemann

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Winterdienst auf Schleswig-Holsteins Radwegen PDF Drucken E-Mail

Pressemitteilung des ADFC Schleswig-Holstein

Durchgängig das Fahrrad zu benutzen gelang im letzten Winter nur wenigen Radfahrern. Wer erinnert sich nicht an die monatelang chaotischen Zustände auf den Radwegen.

Kommunalpolitik und Verwaltung haben im Bezug auf das Schneeräumen nach dem Chaos viel versprochen. Auch diesen Winter kam der Schnee früh und reichlich und offenbarte weiterhin Probleme auf Geh- und Radwegen. Seit letzten Wochenende ist der Winter zurück und so ist es für den ADFC Schleswig-Holstein an der Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen. Was hat sich geändert in diesem Winter? Gibt es tatsächlich Fortschritte beim Winterdienst auf Radwegen?

Die Antwort fällt laut einer Umfrage unter den Aktiven des ADFC ernüchternd aus. „Obwohl in einigen Gemeinden die Satzungen für den Winterdienst angepaßt wurden, konnten wir keine substantielle Verbesserung bei der Räumung von Radwegen feststellen“, sagt der Vorsitzende des ADFC Schleswig-Holstein, Heinz-Jürgen Heidemann.

Dabei verringert die Nutzbarkeit von Radwegen auch im Winter die Anbhängigkeit vom Auto signifikant. Abhilfe kann hier nur ein Bewusstseinswandel bei Städten und Gemeinden und eine strengere Kontrolle bei der Einhaltung der Straßenreinigungssatzung durch die Ordnungsdienste schaffen.

 
Pressemitteilung Pedelecs PDF Drucken E-Mail

Pedelecs bieten Potenzial im Stadtverkehr

ADFC: Radwege oft zu schlecht für schnelle Räder

Pedelecs und Elektrofahrräder sprechen immer mehr auch junge und technikbegeisterte Menschen an. Für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) eine positive Entwicklung, denn er sieht im Pedelec viel Potenzial, um die Mobilität vom Auto oder Kleinkraftrad auf das Fahrrad zu verlagern.

Mit Elektrorädern lassen sich Leistungseinbußen oder -unterschiede ausgleichen und auch längere Strecken zurücklegen. Das macht sie nicht nur für ältere Menschen interessant. Auch im Alltag sind Elektrofahrräder attraktiv, so der ADFC: In den Niederlanden nutzen Polizei sowie Liefer- und Sanitätsdienste sie bereits als kostengünstige Dienstfahrzeuge. Lärm- und Feinstaubbelastungen in der Stadt verringern sich ebenfalls.

In Gebieten, die kaum an Bus und Bahn angeschlossen sind und in denen Wege für die tägliche Fahrradnutzung zu weit erscheinen, ist ein Elektrofahrrad als Pkw-Ersatz sinnvoll. ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener sagt: "Innerstädtisch gibt es kaum noch Argumente für einen Pkw.

Betrachtet man Faktoren wie Zeit, Lärm sowie benötigte Verkehrs- und Parkfläche ist das Fahrrad dem Auto meistens überlegen."

Allerdings ist die Politik gefragt, auf die wachsende Nachfrage nach Pedelecs und E-Bikes zu reagieren. Die Radverkehrsinfrastruktur entspricht oft nicht den Anforderungen des schnellen Radverkehrs, so Hübener. Hier müssen bessere Bedingungen geschaffen werden: Breitere Wege, ausreichende Warteflächen, verbesserte Ampelschaltungen. Hübener:

"Aus den Geldern, die die Bundesregierung für Projekte im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität bereitstellt, muss auch eine Verkehrsinfrastruktur geschaffen werden, die elektrofahrradgerecht ist. Davon haben dann alle Fahrradfahrer etwas."

 

Doch bei allem Potenzial der Elektroräder für neue Einsatzbereiche zieht der ADFC das ausschließlich durch eigene Muskelkraft betriebene Fahrradfahren - wo immer es geht - dem Fahren mit Pedelecs aus gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Gründen vor. Alle wichtigen Verbraucherinformationen gibt es in der ADFC-Broschüre "Pedelecs und E-Bikes". Sie steht zum Herunterladen bereit auf http://www.adfc.de/Technik/Pedelecs/Pedelecs-und-E-Bikes. Hier finden sich auch aktuelle Infos zum Thema.

Der ADFC informiert auf der Fahrradmesse "Eurobike" über Pedelecs. Die Eurobike findet vom 01.-04. September 2010 in Friedrichshafen am Bodensee statt. Der ADFC-Stand befindet sich im Foyer West, Standnummer FW-202.

Die vorstehende Pressemitteilung wurde vom ADFC Bundesverband übernommen. Diese Pressemitteilungen sind auch online unter www.adfc.de/presse nachzulesen.

 


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