Lübeck

Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: adfc-luebeck(at)gmx.de


Hier informieren wir Sie über Reisen mit dem Rad. Wir halten einiges über Radreisen im In- und Ausland bereit.
Ihren Ärger, den Sie uns mitteilen, bringen wir in die Verwaltung und die Politik der Hansestadt ein.
In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie hier als pdf-Datei downloaden.
Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an adfc-hl-news(at)gmx.de mit dem Betreff: „Anmeldung“



ADFC kritisiert Baumaßnahmen in der Possehlstraße PDF Drucken E-Mail

Nach Meinung der Lübecker Radverkehrslobby hätte der westliche Radweg gegenüber des Buniamshofs gleich zusammen mit der Fahrbahn saniert werden müssen. Der Radweg befindet sich in desolatem Zustand. Ähnlich wie in der Roeckstraße haben auch hier Baumwurzeln den Radweg aufgebrochen und machen eine Sanierung sehr aufwändig und wahrscheinlich sogar unmöglich. "Wenn man vom Fußgängerüberweg Richtung Süden schaut, ist die Lösung des Problems sofort offensichtlich", meint Martin Brüning vom ADFC. Er schlägt vor, einfach Parkstreifen und Radweg zu tauschen. Die Sanierung mit ordentlichem Unterbau wäre dann ohne wesentliche Mehrkosten zusammen mit der Fahrbahn möglich. Das keiner in der Verwaltung daran gedacht hat, zeigt, dass die beteiligten Abteilung nicht in der Lage sind, über den Bordstein hinauszudenken. Eine übergeordnete Straßenbauplanung zur Koordinierung aller Baumaßnahmen ist in der Hansestadt überfällig. Der ADFC machte die Verwaltung schon in der letzten Woche auf ihren Fehler aufmerksam, aber es gibt dort keine Bestrebungen, ihn zu korrigieren. Dabei wäre es in diesem Fall relativ einfach, weil sich dieser Straßenabschnitt komplett im städtischen Besitz befindet und das Land bei den Entscheidungen nicht beteiligt werden müsste - Fördergelder gibt es hier ohnehin nicht. So aber wird die nachträgliche Sanierung des Radwegs, die für dieses oder nächstes Jahr geplant ist, unnötig erschwert und verteuert und vielleicht sogar unmöglich. Vielleicht können die Radfahrer dann ja wegen der Unzumutbarkeit (VwV-StVO*) des Radwegs mit den Kfz zusammen auf der schönen neuen Fahrbahn fahren.

*Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung zu §2 Absatz 4 Satz 2 StVO - Radwegebenutzungspflicht: Voraussetzung für die Benutzungspflicht ist, dass die Benutzung des Radweges nach der Beschaffenheit und dem Zustand zumutbar ist"

 
Grafiti Aktion für mehr Sicherheit PDF Drucken E-Mail

Anlässlich des bundesweiten "Tags der Verkehrssicherheit" sorgt der ADFC Lübeck mit einer Guerilla-Graffiti-Aktion für mehr Sicherheit für Radfahrer. Aktive des Fahrradclubs haben an besonders neuralgischen Stellen im Lübecker Stadtgebiet, wo besonders oft Radfahrer illegal auf der linken Seite fahren, das Geisterradler-Symbol mit der Aufforderung "Fahr fair - fahr rechts!" mit Sprühkreide auf den Radweg aufgebracht. Aber weil das Fahren auch auf angeordneten linken Radwegen ebenso gefährlich ist, wird dort analog zu den Aufschriften auf Zigarettenpackungen gewarnt: "Links fahren kann tödlich sein!" "Die Aktion hat viel Spaß gemacht und wird bestimmt noch fortgesetzt", sagen die beteiligten Aktiven. Sie hoffen, dass durch die Logos das Gefahrenbewusstsein beim links Fahren geschärft wird und die Radfahrer doch das eine oder andere Mal auf die Benutzung des linken Radwegs verzichten.

 
Warum nicht links fahren? PDF Drucken E-Mail

Warum nicht links fahren?

Es ist nicht das Ziel unserer Verkehrssicherheitskampagne zum Thema Geisterradeln, die Radfahrer und Radfahrerinnen mit erhobenen Zeigefinger und der STVO unterm Arm zu belehren. Wir halten es aber für geboten, auf die Gefahren des Geisterradelns aufmerksam zu machen. Unser Ziel ist es, zu mehr Vekehrssichert für den Radverkehr und alle anderen Verkehrsteilnehmer beizutragen.

Um die Gefahren des Linksfahrens aufzuzeigen, kommt man leider nicht ganz um Zahlen herum. Deshalb seien hier einige aus einem Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) aus dem Jahr 2009 aufgeführt

  • 17% der Radfahrer glauben, dass sie einen linken Radweg immer benutzen dürfen.
  • 20% fahren bei beidseitigen Einrichtungsradwegen verbotener Weise links.
  • Radfahrer wissen, dass sie nicht links fahren dürfen 60% geben zu, es dennoch zu tun.
  • Mehr als 50% von ihnen findet das eigene Verhalten nicht in Ordnung.
  • Über 80% der Unfälle auf linken Radwegen geschehen beim Rechtsabbiegen von Kfz aus Seitenstraßen in eine bevorrechtigte Straße.
  • 20% der Kfz Fahrer die aus einer Seitenstraße kommend einen Zweirichtungsradweg queren, schaue nur nach links.
  • Auch 75% der Radfahrer auf dem Radweg blicken bei einbiegenden Kfz nicht in die Einmündung.
  • 40% der Unfälle auf baulichen Radwegen stehen im Zusammenhang mit dem Linksfahren.
  • Das Unfallrisiko links fahrender Radfahrer ist bei Straßen mit Einrichtungsradwegen 4 - 6 mal so hoch wie das der rechtsfahrenden.

 

 
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