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| Alles am Fluss |
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Immer mehr Deutsche steigen aufs Fahrrad, um die Landschaft zu entdecken und in Schwung zu bleiben. Als Routen
sind Touren an Flüssen besonders beliebt. Langsam durch wechselnde Landschaften fahren, ihre Gerüche und Farben
in sich aufnehmen und dabei etwas für die Gesundheit tun; anhalten, wo es einem gefällt – diese Form des Urlaubs
wird immer beliebter. Meist flache, gut ausgebaute und autofreie Wege, viele Gaststätten und jede Menge
Sehenswürdigkeiten machen den Reiz der Flusstouren aus.
Gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat der ADFC sechs Fahrradtouren
durch die Fluss- und Seenlandschaften Schleswig-Holsteins entwickelt. Alle Strecken
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können auf einem soliden Trekkingrad oder einem Hollandrad bewältigt werden.
Nur wenige Streckenabschnitte verlaufen über unbefestigte Landwirtschafts- oder Forstwege. Der Schwierigkeitsgrad
ist für Menschen gedacht, die beim gemeinsamen Radeln die Wasserlandschaften genießen und noch genug Luft zum
Schnacken haben wollen.
Alle Fahrradtouren können per Bahn erreicht werden. Sie wurden im Sommer 2007 vom ADFC abgefahren.
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| Tour 1: Ausflug in die Stille – Moore und Niedermoore rund um Bordesholm |
Tour 2: Radfahren am Nullpunkt – die Wilstermarsch |
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Moore haben ihre eigene Zeit. Sie wachsen beständig - in einem Jahr um einen Millimeter. Im Wasserland
Schleswig-Holstein hat die Moorbildung mit dem Ende der letzten Eiszeit eingesetzt. Im Dosenmoor bei
Bordesholm ist der Torfkörper seither zu einer Mächtigkeit von über zehn Metern aufgewachsen. Eine
Fahrradtour durch die stillen Moore rund um Bordesholm bietet abwechslungsreiche Natur und überall freien,
unverbauten Blick in die Landschaft. Im Anschluss an das Dosenmoor führt sie durch das Große Moor. Hier
vermittelt das Schülper Torfwerk, das noch bis vor wenigen Jahren in Betrieb war, einen Eindruck, wie Torf
produziert wurde. Eine Besonderheit sind die Störche mit Jungvögeln auf einem Fabrikschornstein in Dätgen.
Start und Ziel: Bahnhof Bordesholm
Länge: ca. 37 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht
Besonderheit: Der Weg ist für die Fahrt mit Kinderanhängern ungeeignet.
Ausführliche Tourenbeschreibung
(PDF-File, ca. 110 KB)
Karte (1) (PDF-File, ca. 1 MB)
Karte (2) (PDF-File, ca. 1 MB)
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Der tiefste Punkt Deutschlands ist nicht weit entfernt – 3,54 Meter unter Null bei Neuendorf – und fast in
Sichtweite, wenn wir in Wilster zu unserer Tour starten. Die Wilstermarsch ist flach und liegt zu weiten
Teilen unter dem Meeresspiegel. Jahrhunderte lang hat die Auseinandersetzung mit dem Wasser das Leben der
Menschen in der Marsch bestimmt, bis heute prägt sie das Gesicht der Landschaft. Die Flussufer sind mit
Deichen bewehrt, ein Netz von Gräben durchzieht die Felder. Für die Entwässerung des unter dem Meeresspiegel
gelegenen Landes waren die Schöpfmühlen unerlässlich. Zwischen der Wilsterau-Mündung und Stördorf liegt, schon
von weitem sichtbar, ein Stück links vom Weg die Wasserschöpfmühle in Honigfleth. Sie wurde vor wenigen Jahren
renoviert und ist voll funktionsfähig. Eine Fahrradtour entlang der Wilsterau und Stör ist etwa 28 Kilometer
lang. Die Tour verläuft ohne größere Steigungen auf sehr ruhiger Strecke und ist für einen Ausflug mit Kindern
sehr gut geeignet.
Start und Ziel: Bahnhof Wilster
Länge: ca. 28 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ausführliche
Tourenbeschreibung (PDF-File, ca. 110 KB)
Karte (PDF-File, ca. 520 KB)
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| Tour 3: Radfahren ohne Grenzen – Naturpark "Lauenburgische Seen" |
Tour 4: Geheimtipp im Norden – die Obere Treene |
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Jahrzehntelang war der Kreis Herzogtum Lauenburg "Zonenrandgebiet". Von dieser erzwungenen Randlage der
Region hat die Natur profitiert. Weniger als andernorts wurde sie hier durch wirtschaftliche Entwicklung
und Zersiedlung bedrängt. Schon 1960 wurde der Naturpark "Lauenburgische Seen" ins Leben gerufen. Auf
47.400 Hektar erstreckt sich ein struktur- und biotopreiches Gebiet: über 40 Seen mit intakten Verlandungszonen,
Fließgewässer, Heideflächen, Moore und Feuchtwiesen. Wasserlandschaften spielen auf dieser Route also wieder
eine ganz besondere Rolle. Zahlreiche empfehlenswerte Cafés säumen den Rundkurs.
Start und Ziel: Bahnhof Ratzeburg
Länge: ca. 45 Kilometer
Start: Bahnhof Mölln; Ziel: Bahnhof Ratzeburg
Länge: ca. 32 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: Die Tour verläuft mit einigen Steigungen auf ruhiger Strecke.
Ausführliche
Tourenbeschreibung (PDF-File, ca. 120 KB)
Karte (1) (PDF-File, ca. 700 KB)
Karte (2) (PDF-File, ca. 700 KB)
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Im nördlichsten Schleswig-Holstein, kurz vor dem Königreich Dänemark, schmiegt sich zwischen die Meere
eine echte Idylle – die Treenelandschaft. Fernab vom Massentourismus erwartet Erholungssuchende unverfälschte
Natur, Kultur und Gaumenfreuden. Denn hier oben hat es die letzte Eiszeit gut gemeint. Alles, was der Gletscher
zwischen Flensburg und Schleswig mitgebracht hatte, ließ er einfach liegen: Sanfte Hügel, naturnahe Bäche,
Seen, Moore, Wälder, Heiden und sogar herrliche Binnendünen. Die Treene, die im Treßsee südlich von Flensburg
entspringt und als einer der schönsten Flüsse Schleswig-Holsteins gilt, schlängelt sich natürlich durch das
Hügelland und die Geest. Radfahrer können in dem herrlichen Gebiet mit seltener Flora und Fauna Bekanntschaft
machen. Küchenschelle und Knoblauchkröte, Wollgras und Wiesenweihe, Kreuzotter, Eisvogel, Orchideen und rare
Libellenarten fühlen sich hier richtig wohl. Dorfgasthöfe servieren ökologisch erzeugte Produkte aus der Region,
seien es Gerichte vom Treene-Rind oder vom Treene-Lamm.
Start und Ziel: Bahnhof Tarp
Länge: ca. 30 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht
Besonderheit: Der Weg ist für die Fahrt mit Kinderanhängern ungeeignet, da Teile der Strecke auf manchmal
engen Wald- und Feldwegen verlaufen
Ausführliche
Tourenbeschreibung (PDF-File, ca. 120 KB)
Karte (1) (PDF-File, ca. 240 KB)
Karte (2) (PDF-File, ca. 250 KB)
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| Tour 5: Idylle pur – die Seen der Schwentine |
Tour 6: Kiebitzrufe an der unteren Eider |
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Sanft bricht helles Licht durch die Kronen der alten, ausladenden Laubbäume, die ein schützendes Dach bilden.
Keck tanzen die Sonnenstrahlen mit den Fliegen und Libellen über der glasklaren Wasseroberfläche um die Wette.
Plopp – und wieder geht ein Haubentaucher auf Tauchstation. Sekundenlang verschwindet er im Nichts, bis er
ein paar Meter weiter wieder an der Wasseroberfläche auftaucht. Idylle und Natur pur an der Schwentine. Rund
50 Kilometer ist er lang, der "Heilige Fluss", so die Übersetzung des slawischen Namens. Pittoresk schlängelt
er sich vom Großen Eutiner See in Eutin durch 17 Seen, Dörfer und Städte, entlang an schönen Gärten, Häusern
und Villen.
Unsere Tour durch das Herz der Holsteinischen Schweiz gibt Einblicke in das abwechslungsreiche Landschaftsmosaik
aus Seen, Uferwäldern und Knicklandschaften. Sie führt zum Teil auf Kieswegen durch die hügelige Landschaft. Bei
schönem Wetter lohnt es sich, Badezeug mitzunehmen.
Start: Bahnhof Eutin
Ziel: Bahnhof Plön
Länge: ca. 25 Kilometer, mit einem Abstecher zum Parnaß-Aussichtsturm: ca. 28 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: Die Tour verläuft mit einigen Steigungen auf ruhiger Strecke.
Ausführliche
Tourenbeschreibung (PDF-File, ca. 110 KB)
Karte (1) (PDF-File, ca. 490 KB)
Karte (2) (PDF-File, ca. 450 KB)
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Die Eider, der längste Fluss Schleswig-Holsteins, bestimmt den Charakter der Eider-Treene-Sorge-Region. Die
Landschaft wirkt durch ihre Stille und Unberührtheit und den weiten Horizont. Bei Lunden grenzt das Land
zwischen den drei Flüssen an die Schleswig-Holsteinische Marsch. Vor fünftausend Jahren war hier noch Meer,
die Küstenlinie verlief östlich vom heutigen Lunden bei Kleve. Die Meeresströmung bildete aus Sand und Geröll
eine Nehrung, die schließlich die dahinter liegende Niederung vom Meer abschnitt – ein Prozess, den man auch
heute noch an den Küsten beobachten kann. Im Laufe von Jahrhunderten konnten dort das Lundener und Krempeler
Moor zu mächtigen Hochmooren aufwachsen. Kiebitzrufe begleiten uns entlang des Wegs.
Start und Ziel: Bahnhof Friedrichstadt
Länge: ca. 43 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht
Besonderheit: Der Weg ist für die Fahrt mit Kinderanhängern ungeeignet.
Ausführliche
Tourenbeschreibung (PDF-File, ca. 120 KB)
Karte (1) (PDF-File, ca. 730 KB)
Karte (2) (PDF-File, ca. 720 KB)
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Der ADFC ist Mitglied im Europäischen Radfahrerverband ECF
ADFC - Spaß am Leben, rauf aufs RAD
ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club
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