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ADFC Ortsgruppe Kiel

Radler-Stammtisch: jeden 1 Dienstag im Monat 19:30 Uhr in der Pupille, Saarbrückenstraße 34

Aktiventreffen und verkehrspolitische Arbeitsgruppe: jeden 1. Mittwoch im Monat 19:00 Uhr in der ADFC-Landesgeschäftsstelle, Herzog-Friedrich-Str. 65

Interessierte können sich gern unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 


 

10 Kieler Initiativen machten am internationalen PARK(ing) Day auf den Platzverbrauch durch Autos aufmerksam

Wer nach dem langen Klimaschutzspaziergang über den Theodor-Heuss-Ring noch nicht genug hatte, konnte sich am Freitag (20.09.2019) von 15-19 Uhr am Arndtplatz auf einem der besetzten Parkplätze stärken: Zehn verschiedene Gruppen (ADFC, BUND, Extinction Rebellion, Fukushima Mahnwache Schönberg, Greenpeace, Die Linke, Matthias Stein (MdB, SPD), SPD Ortsgruppe West/Altstadt, Tram für Kiel sowie der VCD) verwandelten die Parkplätze in Begegnungsstätten für regen Austausch bei Kaffee und Kuchen, Musik oder auch Schach.

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Anders als bei der PARK(ing) Day-Aktion im vergangenen Jahr, standen die Initiativen so dicht beianeinander, dass ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl entstand und die Aktion insgesamt für die Passanten sichtbarer war.

In dieser verkehrsberuhigten Atmosphäre spazierten die Passanten wie selbstverständlich auf der Straße, um von einer umfunktionierten Parkbucht zur nächsten zu schlendern.

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Das sollte doch immer so sein?!

Genau! Und damit solche autofreien Zonen künftig in die Konzepte von Stadtplaner*innen Eingang finden, brauchen wir mehr solcher PARK(ing) Day-Aktionen! Wer also von mehr Lebensqualität in den Innenstädten träumt, ist herzlich eingeladen, auch mal einen PARK(ing) Day zu machen und so auf die durch Autos verursachte Platzverschwendung hinzuweisen!

Mehr Informationen gibt es hier!

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Förde, Fracht und Fahrspaß

“Three, two, one, cargo!” heißt es am kommenden Samstag 21.09.19 ab 12 Uhr auf der Kiellinie, wenn der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) Kiel mit Unterstützung der Landeshauptstadt Kiel das erste Kieler Lastenradrennen starten lässt.

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In den letzten Jahren erfreuen sich Lastenräder einer wachsenden Beliebtheit. Doch nicht nur im Alltag sind sie ein toller Helfer, auch bei Rennen können sie Teilnehmenden und Zuschauenden gleichermaßen viel Freude bereiten. Legendäre Rennen wie das Svajerlobet in Kopenhagen prägen die Szene wie kein anderes Event und findet Nachahmer in der ganzen Welt und nun auch in Kiel!

Beim kommenden Lastenradrennen auf der Kiellinie zwischen den Straßen Parkstraße und Kösterallee können die Teilnehmenden in unterschiedlichen Kategorien gegeneinander antreten und dabei ihr Können, ihre Geschicklichkeit und ihren Spaß beim Fahren eines Lastenfahrrades unter Beweis stellen. Das erste Lastenradrennen in Kiel “Förde, Fracht und Fahrspaß” findet während der Aktionsphase Erlebnis Kiellinie Nord am kommenden Samstag, 21.09.2019 statt.

Am Renntag haben Interessierte die Möglichkeit, sich ab 10:30 im Bereich Kiellinie-Kösterallee registrieren zu lassen und die Rennstrecke zu erproben.
Ab 12 Uhr starten voraussichtlich die ersten Läufe. Eine Siegerehrung wird im Anschluss ab 15 Uhr erfolgen.
Wer an dem ersten Kieler Lastenradrennen an der Kiellinie teilnehmen möchte, meldet sich bitte am Samstag vor 12 Uhr bei der Rennleitung oder gern vorab per Email an: Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bitte nennt bei der Anmeldung die Rennkategorien eures Lastenfahrrads Mehrspurer/Einspurer, Muskel/Pedelec (max 25km/h) damit Ihr einer Startgruppe zugeordent werden könnt.

Weitere Informationen finden sich unter kiel.de/kiellinie

Kiel, den 24.05.2019
Der Mobilitätsrat Kiel begrüßt den Klimanotstandsbeschluss der Kieler Ratsversammlung.
Dabei darf es jedoch nicht bleiben. Es muss dringend gehandelt werden. Verwaltung und
Politik haben es trotz Beteuerungen und Beschlüssen in den letzten Jahrzehnten versäumt, nennenswerte Verbesserungen im Verkehrsbereich für den Klimaschutz zu erzielen. Der Mobilitätsrat erwartet deshalb noch 2019 die Umsetzung konkreter und sichtbarer Maßnahmen seitens der Landeshauptstadt Kiel. Dazu hat der Mobilitätsrat fünf
Forderungen formuliert, die realistisch in diesem Jahr umsetzbar sind.
Weitere konkrete Maßnahmen für den aktiven Klimaschutz im Verkehrssektor wird der
Mobilitätsrat im Laufe der nächsten Wochen veröffentlichen.


- Zur Erhöhung des Radverkehrs bedarf es sicherer Infrastruktur, auf der alle Menschen
gerne fahren wollen und können. Auf vierspurigen Straßen sollen schnellstmöglich
gesicherte Radfahrstreifen (Protected Bike Lanes) durch das Aufstellen von Warnbaken
und Pollern auf jeweils einer Fahrbahn pro Richtung eingerichtet werden.


- Klimaschutz im Verkehrsbereich bedeutet, das Auto stehen zu lassen. Deshalb fordert
der Mobilitätsrat die Landeshauptstadt Kiel auf, mindestens einen Sonntag im Monat
autofrei zu machen. Die Kiellinie als beliebtes Ausfugsziel soll dauerhaft autofrei werden.


- Durch kostenlose (öffentliche) Parkplätze wird die klimaschädliche Mobilität mit dem
Auto gefördert. Deshalb müssen Parkgebühren im gesamten Stadtgebiet in angemessener
Höhe erhoben werden. Darüber hinaus sind in allen Stadtteilen (wettergeschützte)
Abstellanlagen für Fahrräder zu schaffen.


- Wer auf den ÖPNV umsteigen möchte, fndet in Kiel insbesondere in den Abendstunden
und am Wochenende ein lückenhaftes ÖPNV-Angebot vor. Daher bedarf es eines
deutlichen Ausbaus des ÖPNV-Angebotes sowohl werktags als auch insbesondere in den
Abendstunden und an Wochenenden. Für die Fördeschifffahrt bedarf es einer vorzeitigen
Beschaffung der ohnehin geplanten neuen Fördefähren. Hinsichtlich der Tarife erwarten
wir von der Landeshauptstadt Kiel, dass künftig für alle größeren Veranstaltungen Kombi-
Tickets angeboten werden.


- Viel zu häufg werden Fuß- und Radwege in Kiel zugeparkt. Darunter leiden besonders
mobilitätseingeschränkte Personen, Eltern mit Kinderwgen und Radfahrer*innen. Wer sich
klimafreundlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegt, darf nicht behindert oder gefährdet
werden. Die Verwaltung, besonders der Kommunale Ordnungsdienst, muss falsch
parkende PKW auf Fuß- und Radwegen konsequent abschleppen und umsetzen.

 

Mobilitätsrat Kiel

Der Mobilitätsrat Kiel ist ein Bündnis aus Initiativen und Verbänden, die in Kiel für die
Mobilitätswende und eine lebenswerte Stadt eintreten. Mobilität in Kiel und dem Umland
muss nachhaltig, klimaneutral und sozial gerecht werden, um damit den notwendigen
Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bei Maßnahmen im Bereich Mobilität müssen immer
Mensch und Umwelt im Vordergrund stehen.
Mitglieder:
AStA der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
ADFC Regionalgruppe Kiel
BUND Kreisgruppe Kiel
Fahrradfreunde Russee-Hammer
Fahrradinitiative Fahr-Rad-Gaarden
Fahrgastverband Pro Bahn
NABU Kiel
Tram für Kiel
VCD Ortsgruppe Kiel
Veloroute kielost

Keine Lust mehr auf Autos, die nur rumstehen? Stattdessen lieber einen lebenswerten Ort, mit Platz zur Begegnung?

Am Samstag, 15. Juni, von 13 bis 16 Uhr heißt es deshalb auf Parkplätzen der Holtenauer Arkaden bei einer VCD-Aktion "Parks statt Parkplätze"! Auf der Fahrbahn zeigen wir mit dem ADFC-Streifen, wie sichere Radverkehrsinfrastruktur aussehen kann. Gemeinsam wollen wir mit Menschen ins Gespräch kommen und uns über lebenswerte Städten austauschen. Dazu gibt´s Kaffee und Kuchen.

Im Rahmen der gemeinsamen Aktion wird sich auch der Kieler Mobilitätsrat vorstellen. Der Mobilitätsrat ist ein Bündnis aus Kieler Initiativen, die sich für eine Verkehrswende in Kiel einsetzt. Mit dabei sind neben dem ADFC, BUND, dem AStA der CAU Kiel, Tram für Kiel, NABU, Greenpeace, Fahrradfreunde Russee-Hammer, Initiative veloroute-kiel-ost, Fahr-Rad-Gaarden und der VCD.

Also kommt gerne vorbei!

Kiel schneidet beim ADFC-Fahrradklimatest 2018 schlechter ab als vor zwei Jahren

Diese Woche veröffentlichte der ADFC Bundesverband die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2018. Kiel rutschte dabei auf die Schulnote 3,8 (2016 3,6) ab. Für Philipp Walter, Sprecher der ADFC Regionalgruppe Kiel, sind die Ergebnisse bezeichnend: "Die Kieler Stadtpolitik möchte Kiel zur Fahrradstadt machen. Die Umfrage unter den Kieler Fahrradfahrer*innen zeigt jedoch, dass noch stärkere Bemühungen notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen."

Der Fahrradklima-Test wird alle zwei Jahre durchgeführt. Die Ergebnisse sind zwar nicht repräsentativ, bieten aber einen guten Einblick über die Situation der Bedürfnisse der Fahrradfahrenden einer Stadt. Es sei lobend hervorzuheben, dass Kiel besonders viele Einbahnstraßen für Radfahrende in beide Richtungen öffnet, so Walter. Es müssten jedoch konkretere Maßnahmen zur Fahrradförderung folgen. "Wenn Autos auf Rad- oder Fußwegen parken, müssen Radfahrer*innen und Fußgänger*innen ausweichen, wodurch gefährliche Situationen entstehen können. Diese Autos müssen konsequent abgeschleppt werden. Ein entschiedenes Vorgehen der Stadt und ihres Ordnungsdienstes ist hier ausschlaggebend.", sagt Walter. Auch die Quantität und Qualität der Fahrradabstellanlagen lassen noch an vielen Stellen zu wünschen übrig.

Walter gibt einen Ausblick: "Wenn die Landeshauptstadt im nächsten Fahrradklima-Test über ein "Ausreichend" hinauskommen möchte, muss sie noch einige Hausaufgaben nachholen! Der ADFC Kiel ist aber gerne bereit, die Stadt dabei zu unterstützen.“

Hintergrund:

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheitsindex der Radfahrenden in Deutschland.  Per Fragebogen konnten Teilnehmende 2018 wieder beurteilen, ob beispielsweise Radwege im Winter geräumt werden oder ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.  2018 hat sich der Fahrradklima-Test erstmals genauer mit dem Thema Familien und Kinder beschäftigt. Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018: www.fahrradklima-test.de/karte

 
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