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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Hier informieren wir Sie über Reisen mit dem Rad. Wir halten einiges über Radreisen im In- und Ausland bereit.
Ihren Ärger, den Sie uns mitteilen, bringen wir in die Verwaltung und die Politik der Hansestadt ein.
In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden.
Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an adfc-hl-news(at)gmx.de mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Auf der Jahresmitgliederversammlung des ADFC (Allgemeiner deutscher Fahrradclub)-Kreisverbandes Lübeck wurde auch der Vorstand neu gewählt. Vorsitzender des Vorstandes wurde Wolfgang Raabe; der bisherige Vorsitzende Rolf Hagen kandidierte nicht erneut. Bestätigt wurden Martin Brüning als stellvertretender Vorsitzender sowie Corinna Kerwin als Schatzmeisterin. Frieder Lehmann, Ralf Küpper, und Eckart Wobig wurden als Beisitzer bestätigt. Als neue Beisitzer wurden Annette Schlichting und Bernd Schlichting gewählt.
Die anwesenden Mitglieder dankten Rolf Hagen und den ebenfalls nicht erneut kandidierenden Beisitzern Barbara Schäfers und Stefan Riegel für ihr langjähriges Engagement.
Wolfgang Raabe lud alle Mitglieder des ADFC zu aktiver Mitarbeit ein und versprach ihnen eine angenehme Diskussions- und Arbeitsatmosphäre sowie gute Möglichkeiten, durch ihren individuellen Beitrag positive Entwicklungen in Gang zu setzen. Er betonte, dass der ADFC auch weiterhin so freundlich wie möglich und so deutlich wie notwendig auf die eklatanten Mängel insbesondere bei der Instandhaltung des Radwegebestandes und beim Baustellenmanagement in Lübeck hinweisen und die Beseitigung dieser Mängel einfordern werde. Darüber hinaus wird der ADFC auch in Zukunft kreative und konstruktive Beiträge zur Weiterentwicklung der Lübecker Infrastruktur für den Radverkehr leisten.

Für Freitag, den 21. September 2018 planen verschiedene Gruppen aus Lübeck - unter anderem der ADFC, der BUND, StattAuto, Greenpeace und weitere - an der weltweit stattfindenden Aktion PARK(ing)-Day teilzunehmen, die auch zum dritten Mal in Folge in Lübeck stattfindet. Entlang der Mühlenstraße werden Parkplätze mit Sitzmöbeln, Tischen zum Beisammensein, Pflanzen, Gesellschaftsspielen und Weiterem ausgestattet, anstatt einfach nur als Stellplatz für Autos zu dienen. Während des gemütlichen Beisammenseins über den Tag werden die Teilnehmenden den Lärm vor Ort ermitteln, der im letzten Jahr einen kleinen Wehrmutstropfen des ansonsten kommunikativen Tages darstellte.

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Es soll gezeigt werden, wie die Hansestadt aussehen könnte, wenn weniger Parkraum für Autos genutzt und somit mehr Platz für Menschen zur Verfügung stünde. Deshalb werden Passanten befragt, wofür sie sich in Lübeck mehr Platz wünschen. Die Organisatoren freuen sich auf informative Gespräche und viele Gäste. Alle LübeckerInnen sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und vorbeizukommen. Die Möglichkeiten zur Umsetzung des Aktionstages sind grenzenlos. (Weitere Infos gibt es unter www.facebook.com/ParkingDayHL).

PARK(ing) Day ist eine Aktion für mehr Lebensqualität auf den Straßen. Er findet seit 2005 weltweit, jährlich, jeweils am 3. Freitag im September statt. Parkraum für PKW wird von den Bewohnern einer Stadt zeitweise zu öffentlichen Parks umgewandelt, wo Kunst, Musik oder einfach Begegnung stattfinden kann. Der erste PARK(ing) Day fand in San Francisco statt. Auch im letzten Jahr wurden in der Mühlenstraße für einen Tag bei Sonnenschein Parkplätze in Plätze für Treffpunkte von Menschen umwandelt.

Macht Radfahren in Lübeck Spaß oder Stress?

bv Fahrradklima Test 2018 ADFC

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test 2018 geht an den Start
Am 1. September startet der 8. ADFC-Fahrradklima-Test auf www.fahrradklima-test.de. Hat sich die Lage für den Radverkehr in Lübeck seit der letzten Umfrage vor zwei Jahren gebessert?
Damals beteiligten sich 1297 (2014:749) Bürgerinnen und Bürger und Lübeck erreichte Platz 20 von 39 bei der Bewertung der Städte mit über 200.000 Einwohnern. Die Lübecker gaben ihrer Stadt, wie auch schon 2014, nur die Note ausreichend für die Fahrradfreundlichkeit. Ganz schlecht wurde der Zustand und die Breite der Radwege, die Radverkehrsführung an Baustellen und die Mitnahme im öffentlichen Nahverkehr bewertet. Allgemein waren die Umfrageteilnehmer der Meinung, dass in Lübeck zu wenig für die Radverkehrsinfrastruktur getan wird.
Jetzt ruft der Fahrrad-Club gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer bundesweit dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit des Radverkehrs das Schwerpunktthema. Der Test gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung.
Die Umfrage läuft bis zum 30. November. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Umfrage auf www.fahrradklima-test.de und am Infostand am 8. September
Bei der Umfrage werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt - beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt.
Neben der Online-Umfrage bietet der ADFC Lübeck auch die Möglichkeit, den Fragebogen am 8. September am Infostand vor dem Rathaus auszufüllen. Der ADFC wünscht sich eine noch deutlich höhere Beteiligung an der Umfrage als 2016

Förderung durch Bundesverkehrsministerium
Der ADFC-Fahrradklima-Test ist mit über 120.000 Teilnehmern die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.

Auch auf Facebook und Twitter
Neuigkeiten zum Fahrradklima-Test postet der ADFC unter den Hashtags #fkt18 und #radklima. Radbegeisterte werden gebeten, die Informationen weiter zu verbreiten. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen.

Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Stadtzentren miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleibenden Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit (Unter- und Überführungen), grüne Wellen, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere Radwegbreiten erreicht wird.
Nach niederländischem oder Kopenhagener Vorbild werden hohe Ansprüche an die Qualität gestellt. Breiten von über 4 Metern und möglichst kreuzungsarme Führung sind Standard.

Radschnellwege

Zurzeit beauftragt die Hansestadt Lübeck eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg von Bad Schwartau über die Innenstadt nach Groß Grönau. Zur Untersuchung der Trassenführung wurde die Strecke in zwei Korridore unterteilt: Der erste Abschnitt verbindet Bad Schwartau mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt. Der zweite Abschnitt führt von der Innenstadt weiter Richtung Hochschulstadtteil oder Groß Grönau. In der Innenstadt verteilen sich die Verkehre auf das vorhandene Radverkehrsnetz.
Ziel ist es, die Attraktivität des Radverkehrs weiter zu steigern. Die Machbarkeitsstudie soll wichtige planerische Grundlagen für die spätere Realisierung neuer und nachhaltiger Mobilitätsangebote für Pendler in Lübeck liefern. Die Metropolregion Hamburg unterstützt die Untersuchung der Umsetzbarkeit von insgesamt acht Radschnellwegen in der Metropolregion mit knapp einer Millionen Euro.

Der ADFC Lübeck hat mehrere mögliche Routen auf dieser Strecke untersucht. Für die Bewertung der alternativen Streckenabschnitte haben wir die Fahrzeit (beeinflusst u.a. durch die Streckenlänge und die Art und Anzahl Kreuzungen), die Erschließungsqualität (Nähe zu Wohnungen, Ausbildungs-, Arbeits- und Einkaufsstätten) sowie die Verkehrsbelastung (Kfz) bewertet. Die Routenvorschläge und die Bewertungen sind im Anhang einzusehen.

Anhänge:
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seit Anfang dieses Jahres hat der ADFC Lübeck intern über die Optimierung der Verkehrsführung in der Lübecker Innenstadt diskutiert. Wir konnten diese Diskussion jetzt mit einem Konzept abschließen, welches wir gern in die  stattfindenden Erörterungen im Rahmen des Zukunftsdialogs LÜBECK überMorgen einbringen werden. 

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Am Lübecker Mühlentorpatz wurde am 18. April eine mindestens 3 Monate andauernde Baustelle eingerichtet, die auch den Radfahrstreifen mit belegt. Für Radfahrer wurde mitten im Kreisverkehr auf dem Radfahrstreifen eine Absperrschranke aufgestellt. Nachdem ein aufmerksamer Radfahrer den ADFC darauf hingewiesen hat, haben dieser bei der Verwaltung eine sofortige Änderung eingefordert. Leider ist bis zum Wochenende alles so belassen worden.

Am Samstag haben einige ADFC-Aktive sich noch einmal eine Zeitlang die Situation am Mühlentorteller angeschaut. Sie mussten einige sehr gefährliche Situationen beobachten, die allein durch die für die Radfahrer völlig überraschend auftauchende "Radfahrerfalle" (Baken sind aufgestellt wie eine Fischreuse) und den aus der Absperrung nicht erkennbaren Zweck des Hindernisses (soll der Radfahrer links oder rechts vorbeifahren? Ist der Radweg gesperrt? Soll der Radfahrer jetzt über den Fußgängerüberweg (FGÜ) fahren? ...) resultiert. Eine weitere gefährliche Situation entsteht aus der Benutzung des neuen FGÜ in der Ratzeburger Allee, weil hier durch die Baustelleneinrichtung fast keine Sichtbeziehungen möglich sind und die durch die schlechte Beschilderung fehlgeleiteten Radfahrer hier unvermittelt auftauchen.
Zusätzliche Gefahren entstehen dadurch, dass jetzt unklare Vorfahrtsverhältnisse vorliegen, die an der Einfahrt von der Kronsforder Allee auch noch von den anderen Zufahrten abweichen.
Der ADFC Lübeck hat deshalb der Verwaltung einige Vorschläge unterbreitet. Sie zielen deshalb auch darauf ab, die gewohnten Verhältnisse soweit möglich wieder herzustellen, eindeutige Verkehrsregelungen zu schaffen und die Sichtbeziehungen zu verbessern. Außerdem soll die Leistungsfähigkeit für den Kfz-Verkehr möglichst wenig eingeschränkt werden. Angesichts der mindestens 3 Monate andauernden Baumaßnahmen erscheint es den Aktiven des ADFC gerechtfertigt, einen gewissen Aufwand für die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu betreiben.
Die Maßnahmen sind im beiliegenden Plan eingezeichnet. Zur besseren Übersicht, können einzelne Ebenen (z.B. das Luftbild) im PDF-Betrachter ausgeblendet werden.

Vorgeschlagene Maßnahmen:

  1. Zufahrt von der Kronsforder Allee:
    1. die Freigabe des Fußwegs entlang der Baustelle wird aufgehoben. Fußgänger haben mehr Platz. Radfahrer werden nicht zum neuen FGÜ über die Ratzeburger Allee geleitet, wo sie von den ausfahrenden Kfz zu spät gesehen werden. Außerdem sollen Radfahrer nicht verleitet werden, fahrend den FGÜ zu nutzen.
    2. Radfahrer werden an der 2. Grundstücksausfahrt vor dem FGÜ (Kronsforder Allee) auf die Busspur geleitet. Dafür werden Markierungen aufgebracht. Nötigenfalls wird das Benutzen des Fußwegs noch durch ein Schild "Radverkehr verboten" und / oder eine Absperrschranke oder Richtungstafel unterbunden.
    3. An dieser Stelle wird für die Radfahrer ein Vorfahrt achten Schild mit einem Hinweis auf den Busverkehr aufgestellt
    4. Um die Sicht zwischen Bus- und Radfahrern zu ermöglichen, wird das Parken auf dem Platz vor dem Baum unmittelbar vor der neuen Radwegeinmündung verhindert (z.B. durch Poller).
    5. Busfahrer werden durch ein "Radverkehr kreuzt"-Schild vor der neuen Einmündung gewarnt (Schild steht schon).
    6. Das Radfahren auf der Busspur auf dem letzten Ende wird durch ein Zusatzschild erlaubt.
    7. Das Parken auf der Busspur wird verhindert, in dem die Busspur nicht mehr zeitlich eingeschränkt wird
  2. Erhalten der Radspur im Kreisverkehr
    1. Der Kreis wird im Bereich der Kronsforder Allee etwas "eingedellt". Die Radspur wird an der Baustelle in unveränderter Breite vorbeigeführt
    2. Um den dafür nötigen Platz zu schaffen, werden die Kfz Spuren etwas schmaler, z.B. 3,25m für die äußere Spur und 2,5m für die innere.
    3. sollte der Platzbedarf der Baustelle im weiteren Verlauf noch steigen, könnte man an den Bordstein der Kreisinsel einen Asphaltkeil anschütten, so dass die Insel (bei entsprechender Geschwindigkeitsbegrenzung) zumindest mit einem Rad überfahren werden kann.
    4. In den Zufahrten aus der Wallstraße und der Hüxtertorallee werden die Verkehrsteilnehmer auf die Baustelle und die verengten Fahrspuren hingewiesen
  3. Verbesserung der Sichtbeziehungen an der Baustelle
    1. die Baucontainer und abgestellte Baufahrzeuge verschlechtern die Sicht der Kfz-Führer auf die Fußgänger (und Radfahrer), die den FGÜ über die Ratzeburger Allee nutzen wollen, erheblich. Die Container sollten weiter entfernt vom FGÜ aufgestellt werden. Das Abstellen von großen Baufahrzeugen in unmittelbarer Nähe des FGÜ sollte verhindert werden. Der Bauzaun sollte ein Stück entfernt (2m?) parallel zur Fahrbahn verlaufen (statt unmittelbar am Fahrbahnrand).
    2. Die Sichtbeziehung zwischen Fußgängern, die die Ratzeburger Allee von Norden queren wollen und Radfahrern, die von der Ratzeburger Allee kommen, ist sehr schlecht. Es sollte geprüft werden, ob die Litfaßsäule für die Dauer der Baustelle entfernt werden kann.
    3. Um den Radfahrern die neue Lage des FGÜ zu verdeutlichen, sollte die Markierung bis auf den Radweg weiter geführt werden

Der ADFC Lübeck hofft auf die Annahme der Vorschläge und eine zügige Umsetzung.

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