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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: adfc-luebeck(at)gmx.de

 

Hier informieren wir Sie über Reisen mit dem Rad. Wir halten einiges über Radreisen im In- und Ausland bereit.
Ihren Ärger, den Sie uns mitteilen, bringen wir in die Verwaltung und die Politik der Hansestadt ein.
In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden.
Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an adfc-hl-news(at)gmx.de mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Am 2.7.2017 nahmen mein Sohn und ich an der Radtour des ADFC Lübeck zur Exklave Behlendorf teil. Der Dauerregen hatte aufgehört. Südlich von Lübeck gewinnt man vielfältige Eindrücke von der Schönheit unserer Umgebung.DSC06267 klein

Die Gelbfärbung des Getreides im Kontrast zu den Kornblumen, die Singvögel und Familie Storch bei der Futtersuche, da kann man die Seele baumeln lassen. Auch der Kranich ließ seinen unverwechselbaren Ruf hören. Über Klempau und Berkenthin erreichten wir Kulpin. An der Gebietsgrenze mit altem Grenzstein bei Geisendorf legten wir eine Pause ein.

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Als wir wieder losfahren wollten, gab es einen lauten Knacks und unser Sohn hatte eine Schreckminute: Seine Pedalkurbel auf der rechten Seite war abgebrochen! Zum Glück hatten wir noch keine Geschwindigkeit aufgenommen und er verletzte sich dabei nicht, als er ins Leere trat.

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Mitten in der schönen Natur war die Weiterfahrt nun unmöglich. Vor Schreck fiel uns nicht ein, was wir machen sollten. Unser Schlussmann Eckhart machte uns dann auf die Lösung aufmerksam: „Ihr seid doch Mitglieder im ADFC und als Clubmitglieder könnt ihr die kostenlose Pannenhilfe in Anspruch nehmen.“ Da fiel uns ein Stein vom Herzen. Schnell die Nummer der ADFC-Pannenhilfe gewählt und am andern Ende meldete sich sofort der Helfer in der Not.

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Wir gaben unseren Standort an. Ein Taxi aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg erhielt den Auftrag. Die Zeit verging, das Taxi kam nicht. Nach erneutem Anruf erfuhren wir, dass das Unternehmen den Auftrag nicht mehr wollte. Die ADFC-Pannenhilfe suchte erneut nach einem Unternehmen und Hurra, es klappte! Ein Lübecker Auto-Abschleppunternehmer zögerte nicht und war nach 45 Minuten bei uns am Pannenort. SMS nach Hause: Wir kommen! Ein Bett im Kornfeld fiel aus! Das Unternehmen setzte uns mit unseren Rädern in Lübeck vor unserer Haustür ab, nur eine Unterschrift war notwendig. Die Versicherung hat funktioniert. Aber ohne die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter der Pannen-Hotline und des Lübecker Abschleppunternehmenshätte es nicht geklappt. Also ein dickes Dankeschön!

Von Ulli und Jens Ruckick aus Lübeck

 

Vom 24. Juni bis zum 14. Juli 2017 sind alle Lübeckerinnen und Lübecker dazu aufgerufen für die Kampagne STADTRADELN wieder kräftig in die Fahrradpedale zu treten. Damit setzen radfahrbegeisterte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität und den Schutz des Klimas. Selbstverständlich ist der ADFC Lübeck mit einem Team dabei. Wer sich unserem Team anschließen will, ist herzlich willkommen. Wir möchten noch mehr Menschen motivieren, das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen zu entdecken und zu nutzen. Stadtradeln bietet eine gute Gelegenheit hierzu, werdet doch Mitglied in unserem starken Team.
Hier könnt ihr euch anmelden:http://www.stadtradeln.de/luebeck

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Zum Aktionsauftakt findet am kommenden Samstag eine Radtour in Kooperation mit dem ADFC statt . Der Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem Verwaltungszentrum Mühlentor, Kronsforder Allee 2-6. Umweltsenator Ludger Hinsen eröffnet dort die dreiwöchige Aktion. Die anschließende rund 31 kilometerlange Radtour führt über Genin und Klein Wesenberg nach Krummesse und geht zurück über Bornkamp und den Hochschulstadtteil.

Karl Drais fuhr erstmals am 12. Juni 1817 mit seiner zweirädrigen Laufmaschine von Mannheim 13 Kilometer weit bis nach Neckarau und zurück. Dieses war die Geburtsstunde für die Entwicklung des heutigen Fahrrades.

Aus diesem Anlass lädt der ADFC Lübeck mit anderen Fahrradbegeisterten am

Samstag, den 17. Juni 2017 herzlich ein zum 1. Lübecker Fahrradfest

Wo?. In und um die KUNSTTANKSTELLE am Holstentor, Wallstr. 3-5. Der Eintritt ist frei!

Fahrrad 2017 WPK heller

Programm von 14-19 Uhr
• Schüler der Emil-Possehl-Schule präsentieren ihren originalgetreuen Nachbau
   der Draisine von Karl Drais
• Fahrradhändler und Fahrradbegeisterte stellen ihre Räder vor.
• Fotoausstellung rund ums Fahrrad
• Einradfahrer zeigen ihr Können (Einradfüchse Lübeck,)
• Die Sportdiagnostik der Uni-Lübeck lädt zur persönlichen Beratung ein
• Professionelle Fahrradcodierung wird angeboten
• Geschicklichkeitsparcours für Kinder
• Fahrradcheck des ADFC
• Werbung für die Fahrt mit dem Rad zur Arbeit

Musikprogramm von 16-22 Uhr
• Live Musik mit- Saxonette Quartett , Matze Heinsohn, Emaline Delapaix ,
   Lutopia Orchestra
Für Kaffee und Kuchen, Essen und Trinken ist gesorgt!

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Um den Radverkehr in Lübeck attraktiv zu gestalten und nachhaltig zu fördern, stellt der ADFC Lübeck 10 Forderungen an Politik und Verwaltung.
Die derzeitige Stausituation auf Lübecks Straßen wird sich in den kommenden Jahren auf Grund der laufenden sowie der geplanten Brücken-und Straßenbaumaßnahmen nicht entspannen.
Über die Hälfte der mit dem Auto zurückgelegten Strecken sind kürzer als 5 Km. Deshalb plädiert der ADFC dafür, auch in Anbetracht der beginnenden warmen Jahreszeit, das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen. Mit dem Fahrrad wird ein Fahrtziel auf kurzen Wegstrecken in der Regel schneller erreicht als mit dem Auto. Zudem fördert Fahrradfahren die Gesundheit.
Den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad begünstigt und fördert eine komfortable, sichere Radverkehrsinfrastruktur. Hier hat Lübeck einen großen Nachholbedarf.

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10 Forderungen des ADFC zur nachhaltigen Förderung des Radverkehrs in Lübeck

1. Lübeck wird zu einer fahrradfreundlichen Stadt mit Vorbildfunktion
Nur ein parteiübergreifender, mehrheitlicher politischer Konsens mit eindeutigem Bekenntnis zur Förderung des Radverkehrs wird eine Verbesserung der derzeitigen Situation bewirken. Dabei sollen die Belange der unterschiedlichen Alters- und Nutzergruppen berücksichtigt werden.

2. Im Jahr 2020 beträgt der Radverkehrsanteil mindestens 25%.
Von der Politik erwarten wir klare Vorgaben an die Verwaltung zum zukünftigen Ausbau und der Gestaltung einer modernen, urbanen Radverkehrsinfrastruktur. Gut ausgebaute, komfortable und sichere Radwege und Netze werden mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto auf das Rad als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel umzusteigen.

3. Der Radverkehr wird dem Kfz-Verkehr gleichgestellt
Der Radverkehr muss Bestandteil einer integrierten Verkehrs –und Mobilitätspolitik werden. Neugeplante oder überplante Radverkehrsinfrastruktur vermeidet Umwege, wird getrennt vom Fußverkehr geführt und darf nicht zu Einschränkungen des Platzbedarfs für den Fußgängerverkehr führen. Eine Flächenreduzierung zu Lasten des ruhenden und fahrenden Individualverkehrs ist hinnehmbar.

4. Lübeck stellt jährlich 3-4 Mio EUR für die Radinfrastruktur zur Verfügung
Das Finanzbudget und die Personalausstattung der Verwaltung müssen an den wachsenden Radverkehrsanteil angepasst werden. Der Nationale Radverkehrsplan 2020 sieht für Städte wie Lübeck einen jährlichen Finanzbedarf von 13-18 EUR je Einwohner vor.

5. Die nationalen Planungsrichtlinien für Radverkehr gelten verbindlich
Die Sanierung und/oder der Neuaufbau benutzungspflichtiger baulicher Radwege muss entsprechend den gültigen technischen Regeln erfolgen(ERA 2010). Mindestmaße oder sogar Untermaße tragen nicht zu einem sicheren Gefühl der Radfahrenden bei. Radfahrende müssen sich überholen können, Lastenräder und Eltern mit Kinderanhänger müssen gefahrlos solche Wege nutzen können. Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht, Radfahrende benutzen sie gern.

6. Benutzungspflichtige Zweirichtungsradwege gibt es kaum noch.
In Lübeck sind von 180 Km Radwegen 100 Km Zweirichtungsradwege, die zudem oftmals nicht der StVO und den Technischen Regelwerken entsprechen. Hier fordern wir eine Aufhebung der Benutzungspflicht in der linksseitigen Gegenrichtung und Ersatz durch das Zusatzzeichen Radfahrer frei.

7. Knotenpunkte sind fahrradfreundlich gestaltet.
Eine Optimierung der Ampelschaltungen für den Radverkehr bzw. der Ersatz von Ampeln durch Zebrastreifen an dafür geeigneten Knotenpunkten wird Alltagsradler und Freizeitradler gleichermaßen erfreuen. Denn auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkaufen wollen auch Radfahrende ihr Ziel zügig und ohne lange Stopphasen erreichen.

8. ausreichende und sichere Abstellanlagen sind an Rad-Zielpunkten vorhanden
Trotz nicht unerheblicher Nachrüstung von sicheren Fahrradabstellanlagen im Stadtzentrum und im Umfeld der Schulen ist der Bedarf bei Weitem nicht gedeckt. Hier muss gegebenenfalls zu Lasten des ruhenden Individualverkehrs nachgerüstet werden. Fahrradtouristen werden dankbar abschließbare Fahrradboxen annehmen in denen sie ihr Fahrrad mit Gepäck während des Stadtbesuchs sicher abstellen können.

9. Wir fordern das Fahrradparkhaus am Bahnhof.
Hunderten von Pendlern, die die Bahn nutzen, kann man mit einem schon seit langem geplanten, aber immer wieder aus Kosten-und Platzgründen verworfenen Fahrradparkhaus am Bahnhof eine große Freude bereiten.

10. Bei Straßenbaumaßnahmen werden die Belange von Radfahrern beachtet
An Baustellen gibt die Ausschilderung, Absicherung und fehlende Umleitungshinweise für den Radverkehr immer wieder Anlass für Ärger und Unmut. Wir fordern mehr Umsicht seitens der ausführenden Firmen und Kontrolle seitens der Verwaltung.

Das Radtourenprogramm 2017 des ADFC Lübeck ist da. Der Frühling naht und unsere
ehrenamtlichen Tourenleiterinnen und Tourenleiter bieten über die Radsaison wieder eine Vielzahl von schönen Touren an. Wir hoffen, für jeden ist etwas Passendes dabei. Das kleine Heft steht inhaltlich diesmal unter dem Motto „Lübecker Fahrrad-Visionen“ und wie gewohnt enthält es auch wichtige Ansprechpartner und Adressen rund ums Fahrrad.
Freuen wir uns auf die Frühlings- und Sommerzeit und treffen uns zu erholsamen, schönen
Radtouren, die wir gemeinsam mit ebenso radbegeisterten, netten Menschen unternehmen.

 

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Nach ausführlichen Diskussionen in städtischen Ausschüssen und politischen Fraktionen kündigte der Bausenator im Juli 2016 an, in den Sommerferien eine Kommunalspur von der Hohelandstraße bis kurz vor dem Mühlentorteller abzumarkieren. Dieser 5,5 Meter breite Streifen sollte gemeinsam von Bussen, Taxis und RadfahrerInnen genutzt werden. In diesem für Lübeck neuen Ansatz sollten Erfahrungen mit einer gemeinsamen Nutzung in einer Kommunalspur gesammelt werden. Trotz dieser Ankündigung ist leider nichts geschehen. Begründet wurde dies zunächst mit Personalmangel in der Verwaltung, und später dann mit den nun anstehenden Bauarbeiten in diesem Bereich der Ratzeburger Allee. Außerdem sollen jetzt auch noch Erfahrungen mit einer ebenfalls sehr breiten Kommunalspur in Hamburg abgewartet werden, die vor einer Weile eingerichtet wurde. Ein in der Stadtzeitung erwähntes Gutachten sieht unterdessen kein erhöhtes Gefährdungspotential durch eine 5,5 m breite Kommunalspur.

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