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Am 31.Oktober ist "Halloween" und wir beenden unsere Verkehrssicherheitskampagne "Geisterradler". An so einem Tag bietet es sich an, nochmals als Geister verkleidet zu einer kurzen Radtour im Verband durch Lübecks Straßen zu starten. Einige Geisterkostüme sind noch vorhanden. Aber auch andere, an Halloween übliche gruselige Verkleidungen, sind willkommen. Alle Radfahrbegeisterten sind herzlich zu dieser spaßigen Tour eingeladen.

Treffpunkt zur Tour:
Ab 18:00 Uhr, Kanalstraße70, Werkhof
Start der Tour: 18:30 Uhr

Das Septemberthema unserer Geisterradler- Kampagne sind die in Fahrtrichtung links angeordneten Radwege in Gegenrichtung.

Diese Radwege sind erwieserermaßen gefährlich und sollen daher innerorts grundsätzlich nicht angeordnet werden. Sie dürfen nur ausnahmsweise und nach sorgfältiger Prüfung angeordnet werden. So steht es in der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO). In Lübeck gibt es dennoch eine Vielzahl angeordneter 2Ri-Radwege, deren Anordnung dringend einer Überprüfung bedürfen:

  • An 2Ri-Radwegen droht nicht nur die Gefahr, an Ein-und Ausfahrten sowie an Straßeneinmündungen und Kreuzungen von Autofahrern übersehen zu werden.
  • 2Ri- Radwege haben oft nicht die vorgeschriebene Mindestbreite von 2 Metern.
  • Es gibt sogar angeordnete 2Ri- Radwege die streckenweise mit Fußgängern geteilt werden müssen, wodurch diese dann ebenfalls gefährdet sind.

Zum Thema angeordnete linksseitige Radwege haben wir wieder eine Postkarte kreiert.

 

 

 

 

 

Wie gefährlich das Radfahren auf Zweirichtungsradwegen ist zeigt wieder mal ein Unfall, der sich am Dienstag Abend am Gneversdorfer Weg in Travemünde ereignete. Dort wurde eine Radlerin auf dem Zweirichtungsradweg beim Queren einer Supermarktausfahrt angefahren. Sie erlitt Arm - und Fußverletzungen und kam in die Uniklinik. Bericht auf HL-live

Im Rahmen unserer Verkehrssicherheitskampagne stehen im August die Beweggründe für das illegale Linksfahren im Focus. Hierzu gibt es wieder eine Postkarte auf deren Rückseite eine Frage zu den Gründen beantwortet werden kann.

Die Antworten können auch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.

 

Warum sind Sie manchmal als Geisterradler auf dem linken Radweg unterwegs?

__ es fehlt eine Querungshilfe (Fußgängerüberweg / Ampel)

__ langes warten an Ampeln

__ Quelle und Ziel liegen auf der gleichen Seite

__ sonstiges:

 

 

Anlässlich des bundesweiten "Tags der Verkehrssicherheit" sorgt der ADFC Lübeck mit einer Guerilla-Graffiti-Aktion für mehr Sicherheit für Radfahrer. Aktive des Fahrradclubs haben an besonders neuralgischen Stellen im Lübecker Stadtgebiet, wo besonders oft Radfahrer illegal auf der linken Seite fahren, das Geisterradler-Symbol mit der Aufforderung "Fahr fair - fahr rechts!" mit Sprühkreide auf den Radweg aufgebracht. Aber weil das Fahren auch auf angeordneten linken Radwegen ebenso gefährlich ist, wird dort analog zu den Aufschriften auf Zigarettenpackungen gewarnt: "Links fahren kann tödlich sein!" "Die Aktion hat viel Spaß gemacht und wird bestimmt noch fortgesetzt", sagen die beteiligten Aktiven. Sie hoffen, dass durch die Logos das Gefahrenbewusstsein beim links Fahren geschärft wird und die Radfahrer doch das eine oder andere Mal auf die Benutzung des linken Radwegs verzichten.

Warum nicht links fahren?

Es ist nicht das Ziel unserer Verkehrssicherheitskampagne zum Thema Geisterradeln, die Radfahrer und Radfahrerinnen mit erhobenen Zeigefinger und der STVO unterm Arm zu belehren. Wir halten es aber für geboten, auf die Gefahren des Geisterradelns aufmerksam zu machen. Unser Ziel ist es, zu mehr Vekehrssichert für den Radverkehr und alle anderen Verkehrsteilnehmer beizutragen.

Um die Gefahren des Linksfahrens aufzuzeigen, kommt man leider nicht ganz um Zahlen herum. Deshalb seien hier einige aus einem Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) aus dem Jahr 2009 aufgeführt

  • 17% der Radfahrer glauben, dass sie einen linken Radweg immer benutzen dürfen.
  • 20% fahren bei beidseitigen Einrichtungsradwegen verbotener Weise links.
  • Radfahrer wissen, dass sie nicht links fahren dürfen 60% geben zu, es dennoch zu tun.
  • Mehr als 50% von ihnen findet das eigene Verhalten nicht in Ordnung.
  • Über 80% der Unfälle auf linken Radwegen geschehen beim Rechtsabbiegen von Kfz aus Seitenstraßen in eine bevorrechtigte Straße.
  • 20% der Kfz Fahrer die aus einer Seitenstraße kommend einen Zweirichtungsradweg queren, schaue nur nach links.
  • Auch 75% der Radfahrer auf dem Radweg blicken bei einbiegenden Kfz nicht in die Einmündung.
  • 40% der Unfälle auf baulichen Radwegen stehen im Zusammenhang mit dem Linksfahren.
  • Das Unfallrisiko links fahrender Radfahrer ist bei Straßen mit Einrichtungsradwegen 4 - 6 mal so hoch wie das der rechtsfahrenden.

 

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