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Warum nicht links fahren?

Es ist nicht das Ziel unserer Verkehrssicherheitskampagne zum Thema Geisterradeln, die Radfahrer und Radfahrerinnen mit erhobenen Zeigefinger und der STVO unterm Arm zu belehren. Wir halten es aber für geboten, auf die Gefahren des Geisterradelns aufmerksam zu machen. Unser Ziel ist es, zu mehr Vekehrssichert für den Radverkehr und alle anderen Verkehrsteilnehmer beizutragen.

Um die Gefahren des Linksfahrens aufzuzeigen, kommt man leider nicht ganz um Zahlen herum. Deshalb seien hier einige aus einem Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) aus dem Jahr 2009 aufgeführt

  • 17% der Radfahrer glauben, dass sie einen linken Radweg immer benutzen dürfen.
  • 20% fahren bei beidseitigen Einrichtungsradwegen verbotener Weise links.
  • Radfahrer wissen, dass sie nicht links fahren dürfen 60% geben zu, es dennoch zu tun.
  • Mehr als 50% von ihnen findet das eigene Verhalten nicht in Ordnung.
  • Über 80% der Unfälle auf linken Radwegen geschehen beim Rechtsabbiegen von Kfz aus Seitenstraßen in eine bevorrechtigte Straße.
  • 20% der Kfz Fahrer die aus einer Seitenstraße kommend einen Zweirichtungsradweg queren, schaue nur nach links.
  • Auch 75% der Radfahrer auf dem Radweg blicken bei einbiegenden Kfz nicht in die Einmündung.
  • 40% der Unfälle auf baulichen Radwegen stehen im Zusammenhang mit dem Linksfahren.
  • Das Unfallrisiko links fahrender Radfahrer ist bei Straßen mit Einrichtungsradwegen 4 - 6 mal so hoch wie das der rechtsfahrenden.