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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Wir wollen, dass noch mehr Menschen in Lübeck regelmäßig Rad fahren, weil dies der Umwelt, der Allgemeinheit, und vor allem ihnen selbst nützt. Dies setzt gute Bedingungen für das Rad fahren voraus, und darüber stehen wir mit den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in einem konstruktiven und kritischen Dialog. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung von Ihnen, was gut ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und leiten Ihre Wünsche und Beschwerden an die zuständigen Stellen weiter.

In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden. Dieses Programm informiert Sie auch über weitere Veranstaltungen und Serviceangebote.

Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Von Juli bis September werden die Fahrbahnen der Schwartauer Allee und der Schwartauer Landstraße für 1,2 Mio EUR saniert. Der ADFC fordert, dass in Koordination mit diesen Maßnahmen auch die teilweise marode und unzumutbare Radverkehrsinfrastruktur saniert und optimiert wird. Besonders katastrophal ist der Zustand des Radwegs auf der östlichen Seite zwischen Matthäistraße und Brolingstraße. Auf der westlichen Seite zwischen Brolingstraße und Fackenburger Allee gefährden zahlreiche Straßeneinmündungen mit holprigen Übergängen vom Radweg auf die zu querenden Straßen den Radverkehr. Schon der Bericht “ Fahrradfreundliches Lübeck“ sieht hier eine Priorität zur Sanierung für die Jahre 2013/2014 vor. Daher wäre es nicht akzeptabel, wenn im Zuge der Fahrbahnsanierung die Belange des Radverkehrs unberücksichtigt blieben. Der ADFC befürwortet allerdings eine direkt mit der Fahrbahnerneuerung umsetzbare Abmarkierung von Radfahrstreifen nach den gültigen Richtlinien der Technik. Radfahrstreifen bieten eine sichere Radverkehrsführung und wären daher einer Sanierung der Bordsteinradwege vorzuziehen.

 

Die bundesweite Aktion vom ADFC und der Gesundheitskasse AOK startet auch 2015: „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ein Gewinn für jeden Einzelnen, denn regelmäßige Bewegung macht Spaß, hält fit und ist gesund. Machen auch Sie Ihren Arbeitsweg zur fitnessfördernden Alltagsaktivität: Fahren Sie im Aktionsraum vom 1. Juni bis 31. August 2015 an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit und nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil.

Weitere Informationen und wo man sich anmelden, kann finden sie hier

 

Am Beginn des mit StVO Zeichen 240 gekennzeichneten Gartenwegs Ecke Grapengießerstraße - Lohbergerstraße ist kürzlich eine neue Umlaufsperre errichtet worden. Die Gitter der Umlaufsperre überlappen und die Sperre hat eine Durchlassbreite von 90 cm, sodass eine Passage zusammen mit dem Fahrrad fast unmöglich ist ohne das Fahrrad zu beschädigen, oder sich selbst zu verletzen. Natürlich ist es so auch unmöglich, die Sperre mit Anhänger oder einem Rollstuhl zu passieren. Radfahrer nutzen offensichtlich den schmalen Platz neben der Sperre, um diese zu umfahren, es bildet sich schon eine "Umgehungsspur" heraus.

 

Wer kommt nur auf die Idee, eine schikanöse Sperre in dieser Konstellation zu errichten und mit welcher Begründung wurde sie errichtet? Zudem ist es völlig unverständlich, warum die Sperre nicht nach den gültigen technischen Regeln errichtet wurde. Vielleicht ist der Lübecker Verkehrsbehörde ja auch nicht bekannt, dass es mit der ERA 2010 auch eine Richtlinie für die Errichtung von Umlaufsperren gibt (siehe ERA2010 Kap. 11.1.10).

Der Fahrradbeauftragte wurde informiert und gebeten, die Sperre umgehend demontieren zulassen.

 

Der ADFC Lübeck hat sich eingehend mit der Situation des Radverkehrs auf und um die Possehlbrücke herum befasst, wie sie sich derzeit zu Beginn der Neubaumaßnahme darstellt. Als Ergebnis ist festzustellen, dass hier noch Handlungsbedarf besteht um die Verkehrssicherheit deutlich zu verbessern und die Unfallgefahren dementsprechend herabzusetzen. Hierzu haben die Aktiven des ADFC Vorschläge erarbeitet und an die Lübecker Verkehrsbehörde weitergereicht. Wir sind überzeugt, dass die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen maßgeblich dazu beitragen, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

 

Linksseitige Radwege sind extrem gefährlich. Deshalb sind sie laut StVO auch grundsätzlich verboten. Dennoch kann es sein, dass in Ausnahmesituation keine bessere Lösung gefunden werden kann. Die Verkehrsbehörde muss dazu aber in der Risikobeurteilung überzeugend darlegen, warum sie von der Intention des Gesetzes und den geltenden Normen (VwV-StVO und ERA) abweichen will. Sie muss nachweisen, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um die Gefährdungen der Benutzer maximal zu reduzieren.

1. Radwegefurt Possehlstraße

Radfahrer fahren straßenbegleitend entlang der Hauptverkehrsstraße. Eine Abbiegespur führt untergeordnet von der Possehlbrücke in die Possehlstraße. Vor der Possehlstraße steht für die Kfz ein "Vorfahrt achten"-Schild, aber 10m davor müssen die kreuzenden Radfahrer warten. Praktisch halten aber alle Kfz an, u.a., weil ein Zebrastreifen parallel zur Radfahrerfurt führt. Die unserer Meinung nach falsch aufgestellten Schilder "Vorfahrt achten" für die Radfahrer dienen nur dazu, ihnen im Falle eines Unfalls die Schuld zu geben. In der Praxis (jederzeit vor Ort zubeobachten) führen sie nur zur Verunsicherung auf beiden Seiten. Die Kfz-Abbiegespur sollte konsequent an beiden Kreuzungen (Radfahrerfurt und Possehlstraße) Wartepflicht haben. Auf den Zweirichtungsradverkehr soll durch die Markierung des Sinnbildes „Fahrrad“ mit Richtungspfeilen sowie die Aufstellung von Zeichen 205 StVO mit Zusatzzeichen 1000-33 StVO (Radverkehr kreuzt von rechts und links) hingewiesen werden."

 

2. Absatz zwischen Fußweg und Radweg

Der Radweg ist angesichts des starken Radverkehrs viel zu schmal für einen Zweirichtungsradweg. Immer wieder kommt es vor, dass Radfahrer auf den Fußweg ausweichen müssen. Wegen des Absatzes kann es leicht zu Stürzen kommen. Die Kante sollte entfernt und (provisorisch) mit Asphalt geglättet werden.

 

 

3. Laternenpfähle auf der Brücke

Der Radweg ist angesichts des starken Radverkehrs viel zu schmal für einen Zweirichtungsradweg. Im Bereich der Brücke stellt der sehr hohe Absatz zur Fahrbahn eine zusätzliche Gefahr dar. Die Angst vor einem Absturz führt dazu, dass viele Radfahrer einen großen Abstand zur Fahrbahn einhalten wollen. Immer wieder kommt es vor, dass Radfahrer auf den Fußweg ausweichen müssen. Dabei kann es leicht zu einer Kollision mit den unmittelbar neben dem Radweg stehenden Laternenmasten kommen. Da die Laternen ohnehin über kurz oder lang entfernt werden, empfehlen wir eine sofortige Demontage. Falls erforderlich, könnte eine (Baustellen-)Beleuchtung am Brückengeländer angebracht werden. Überlegenswert wäre auch die Beschilderung als gemeinsamer Fuß- und Radweg stadteinwärts (Zeichen 240) - aber erst nach Entfernung der Laternen!

4. Einfahrt zu den Sportanlagen

Die Einfahrt zu den Parkplätzen der Lübecker Turnerschaft ist besonders während des Berufsverkehrs sehr stark befahren. Hier kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen, weil der Radweg erstens wegen der parkenden Kfz schwer einsehbar ist und die Kfz-Führer zweitens nicht mit Radfahrern aus der falschen Richtung rechnen. Hier müssen Maßnahmen zur Sicherung der Radfahrer getroffen werden (Parkverbot neben der Einfahrt, Markierungen, Schilder (Radfahrer kreuzen aus beiden Richtungen ( Zeichen 138 mit Doppelpfeil)).

5. Querparken

Entlang des Radwegs (wie gesagt: viel zu schmal!) parken Kfz senkrecht zum Radweg und ragen zum Teil sehr weit in den Radweg hinein. Dadurch wird der Radweg noch schmaler. Ein Ausweichen ist wegen des Grünstreifens nicht möglich. Hier muss das Querparken verboten werden oder an den Stellen, wo der Parkstreifen ausreichend breit ist, müssen Schweller o.ä. im Abstand von 110cm zum Radweg angebracht werden, die ein Hineinragen von Motorhauben oder Kofferräumen verhindern

 

6. Aufstellplatz vor der Fußgängerampel

Gerade im morgendlichen Berufsverkehr sammelt sich eine große Anzahl an Radfahrern an. Es ist kein Aufstellplatz vorhanden. Eine wichtige Maßnahme ist unter 7 beschrieben. Etwas Abhilfe würde auch schaffen, wenn der Parkplatz unmittelbar neben der Ampel noch als Aufstellfläche hergerichtet werden würde (Parkverbot, Abschrägen der Bordsteinkanten).

 

 

7. Wartezeiten zu lang

Entsprechend der Ausführungen ganz oben muss die Strecke des Zweirichtungsradwegs so kurz wie irgend möglich gehalten werden. Folgerichtig endet er auch an der Fußgängerampel. Nachvollziehbar ist dieses Ende aber für schätzungsweise 30-50% der Radfahrer nicht wirksam. Erstens ist es recht unscheinbar beschildert und zweitens ist die Wartezeit an der Ampel unerträglich lang. Unabhängig davon, wie lang die letzte Grünphase her ist, muss man ab dem Drücken immer 60 Sekunden warten, bis man fahren darf. Weil das zu dem beschriebenen gefährlichen Verhalten führt (linksseitiges Fahren und Einfahren in den Kreisverkehr aus der falschen Richtung (aber es fahren schließlich doch alle links herum um den Kreisel)), muss die Wartezeit erheblich verkürzt werden.

Im Übrigen würde es der ADFC Lübeck begrüßen, wenn wir in die Planungen des Brückenneubaus, insbesondere in die Neugestaltung der Kreuzung mit der Possehlstraße mit einbezogen werden. Direkte Kfz-Abbiegespuren und starke Verschwenkungen des Radwegs entsprechen nicht dem Stand der Technik und führen immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Gern würde der ADFC zu einer sicheren Lösung beitragen.

„Velo for welcome“ lautet das Motto des Fahrradflohmarktes, den der ADFC Lübeck und das Haus der Kulturen am 17 Mai von 10 bis 14 Uhr im Einkaufszentrum Buntekuh  veranstalten. Vom verkehrssicheren Fahrrad über Fahrradteile bis hin zu Zubehör oder Landkarten – auf dem Fahrradflohmarkt kann alles angeboten werden, was mit dem Velo zu tun hat. Eine Standgebühr gibt es nicht. Dafür sollen zehn Prozent der jeweiligen Verkaufserlöse an die interkulturelle Begegnungsstätte „Haus der Kulturen“ gespendet werden.

 

Mit dem Geld werden Sprachkurse für Flüchtlinge finanziert. „Velo for  welcome“ ist eine Initiative des ADFC Lübeck und setzt sich für eine bessere Integration von Ausländern sowie eine herzlichere Willkommenskultur ein. Am Fahrradflohmarkt sind nur Privatverkäufer zugelassen.

Interessierte werden gebeten, sich bis zum 15. Mai im Kuturladen im EKZ Buntekuh, (Korvettenstr. 75, Mo bis Do 12 bis 17 Uhr,Telefon: 0451 20952005) oder beim ADFC Lübeck ( Infoladen im Werkhof, Kanalstr.70, Do. 18 bis 19 Uhr, Sa. 10:30 bis 12 Uhr) anzumelden. Nachfragen unter 01776327149.

 

In Hamburg haben die Behörden einen neuen Onlineservice eingerichtet, der auch Radfahrenden dient. Hier können Schäden an der öffentlichen Infrastruktur gemeldet werden.Eine solche, schnell und leicht erreichbare Meldeplattform wäre auch für Lübeck wünschenswert, um Schäden schnell und unkompliziert anzuzeigen. Es gibt zwar auf der Homepage der Hansestadt derzeit eine Möglichkeit Schäden zu melden, die Suche nach der richtigen Seite ist aber auf Grund der Unübersichtlichkeit des Internetauftritts recht mühsam und wird daher wohl kaum genutzt.

 

 

 

 

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