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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig-Holstein e. V. betreibt seit Anfang März einen weiteren, offiziellen Social-Media-Kanal auf Twitter.

Wenn das Fahrrad zwitschert, ist meist die Kette schuld. Beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Schleswig-Holstein (ADFC) gibt es noch einen anderen Grund: der landesweite Interessenverband der Radfahrenden ist jetzt auch mit einem offiziellen Auftritt beim kostenlosen Kurznachrichtendienst "Twitter" am Start.

Damit ist der ADFC Schleswig-Holstein e.V. im Bereich Social-Media jetzt ebenfalls gut aufgestellt.“, freut sich der ADFC-Landesvorsitzende Thomas Möller.

Der ADFC-Landesverband möchte sich im Bereich seiner Öffentlichkeitsarbeit stärker als bisher engagieren. „Unser Wunsch ist es, das vielfältige, ehrenamtliche Engagement des ADFC noch bekannter zu machen und das Thema Radverkehr deutlich stärker in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit zu rücken. Soziale Medien helfen uns dabei, vor allem auch jüngere Menschen anzusprechen und eventuell sogar für eine Mitarbeit im ADFC Schleswig-Holstein gewinnen zu können.“, so Thomas Möller weiter.

Neben der bekannten ADFC-Zeitschrift „Pett Man Sülm“, der Pressearbeit und der direkten Ansprache vor Ort, strebt der Verkehrsclub daher an, auch seine Online-Auftritte weiter auszubauen und zu verbessern.

Hintergrund:

Offizielle Social-Media-Kanäle des ADFC Schleswig-Holstein:

Für Rückfragen:

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig Holstein e. V.

Thomas Möller (Vorsitzender)

Tel. 04821-4079460, Mobil: 0179-7041949

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Nach der Veröffentlichung der ADFC-Radreiseanalyse bei der Internationalen Tourismus Börse ITB in Berlin mahnt der Landesvorsitzende Thomas Möller vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC): „Schleswig-Holstein fällt immer weiter ab im Wettbewerb der Radreiseregionen in Deutschland. Wer Radtouristen gewinnen will, muss auch eine attraktive Infrastruktur zum Radfahren bieten. Wir brauchen dringend die im Koalitionsvertrag angekündigte Landesstrategie zur Förderung des Radfahrens.“

Schleswig-Holstein zählt laut der Befragung zu den zehn meist befahrenen Radreiseregionen in Deutschland. Dagegen ist das Land aus dem Ranking der beliebtesten Radreiseregionen in Deutschland verschwunden. Zu den 15 beliebtesten Regionen gehören sieben andere Bundesländer mit Bayern an der Spitze. Diese Entwicklung findet Thomas Möller besonders bedenklich, da offenbar die Radtouristen mit Schleswig-Holstein nicht zufrieden sind.

Der Elberadweg ist bereits das vierzehnte Mal der beliebteste Radfernweg in Deutschland. Von den 13 Radfernwegen in Schleswig-Holstein ist sonst nur der Ostseeküsten-Radweg unter den Top 10 vertreten und hat dabei vier Plätze eingebüßt. „Wir brauchen mehr Qualität. Die wichtigsten Radfernwege müssen zu Leuchtturm-Produkten ausgebaut werden“, so Thomas Möller. „Gleichzeitig müssen überall in der Fläche und in den Städten die Bedingungen zum Radfahren stark verbessert werden.“

Laut der ADFC-Radreiseanalyse werden besonders Tagesausflüge mit dem Fahrrad immer beliebter. Die meisten starten dabei zu Hause. 66 % der Befragten lassen sich bei ihrer Tourenwahl durch Empfehlungen von Freunden leiten. Während der Tour orientieren sich die meisten Radler (60 %) nach der Wegweisung, während ein Drittel Smartphone-Apps nutzt.

„Fahrradtourismus und Naherholung mit dem Fahrrad sind ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor für Schleswig-Holstein“ sagt Thomas Möller. „Dabei ist eine gute Infrastruktur wichtig für die Radfahrenden und erst recht für diejenigen, die wir für das Radfahren gewinnen wollen.“ Der ADFC Schleswig-Holstein hat im Februar erneut eine Fahrradkarte herausgegeben, die zur Planung von Tagesausflügen und Kurzreisen mit dem Fahrrad in Kombination mit der Bahn dient und nach Schleswig-Holstein einlädt.

Kontakt:

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig Holstein e. V.

Thomas Möller (Vorsitzender)

Tel. 04821-4079460, Mobil: 0179-7041949

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Hintergrund zur Radreiseanalyse

Die ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Online-Befragung unter 8.700 Bundesbürgern. Die Befragung wurde im Winter 2017/2018 zum 19. Mal durchgeführt, zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Partner Travelbike. Als Radreise wurde eine Reise definiert, die das Radfahren als eines der Hauptmotive hat und mindestens drei Übernachtungen umfasst. Die Ergebnisse der Studie finden Sie im Webdossier zur Radreiseanalyse 2018 unter https://www.adfc.de/radreiseanalyse.

In der Diskussion um Diesel-Fahrverbote nimmt der schleswig-holsteinische ADFC-Landesvorsitzende Thomas Möller die Jamaica Landesregierung in die Pflicht: „Radverkehrsförderung ist der beste Weg, um Mobilität in den Städten ohne Stickoxidbelastung, ohne Feinstaub und ohne Lärm zu sichern. Dafür muss die Landesregierung endlich die im Koalitionsvertrag angekündigte Landesstrategie zur Förderung des Radfahrens erarbeiten.“

Der ADFC Schleswig-Holstein habe dem Verkehrsminister bereits im vergangenen September seine Kernforderungen vorgestellt. Eine Verdoppelung des Radverkehrsanteils von 15 % auf 30 % und gleichzeitig eine Reduzierung der Unfälle mit Radfahrenden auf die Hälfte hat der ADFC laut seinem Landesvorsitzenden Thomas Möller als nächste Ziele benannt: „Das Land muss die Städte bei der Radverkehrsförderung besser unterstützen und selbst attraktive und sichere Infrastruktur zum Radfahren schaffen.“

Thomas Möller kritisiert, „dass unsere Städte nicht nur unter der Luftverschmutzung durch Dieselfahrzeuge leiden, nein, sie ersticken förmlich in den Automassen.“ Und: „Wir brauchen eine Politik, die das ganze Land – und das gilt besonders für die Städte – einladend zum Radfahren und Zufußgehen macht. Dann kann man dort auch wieder sehr gut leben und ist nicht mehr abhängig vom Auto.“

In Schleswig-Holstein nutzen nach Angaben des ADFC die Hälfte aller Einwohnerinnen und Einwohner das Fahrrad mindestens einmal pro Woche, mehr als ein Viertel sogar fast täglich. Der ADFC setzt sich auf allen Ebenen dafür ein, dass die Bedingungen zum Radfahren verbessert werden. Das Ziel ist, dass noch mehr Menschen im Alltag und in der Freizeit gerne mit dem Fahrrad fahren. Thomas Möller: „Wer Rad fährt, tut etwas für seine Gesundheit, macht Städte und Gemeinden lebenswerter, hilft beim Klimaschutz – und spart auch noch Geld!“

Der ADFC Schleswig-Holstein fordert auch die Kommunalpolitik auf, das Thema Radverkehrsförderung endlich ernsthaft anzugehen. An die Landräte und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen hat der Landesvorstand einen Katalog mit 13 Forderungen verschickt. „In jeder Stadt und Gemeinde gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Radfahren attraktiver zu machen“, sagt Thomas Möller. Und: „Radverkehrsförderung ist ein Gewinnerthema, denn fast jeder würde gerne mehr Fahrrad fahren.“

Kontakt:

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig Holstein e. V.

Thomas Möller (Vorsitzender)

Tel. 04821-4079460, Mobil: 0179-7041949

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